Wer wir sind

Die Veranstaltungswoche wird organisiert von der arbeitsgemeinschaft antifaschismus (ag_antifa) an der universität potsdam und dem Wohn- und Kulturprojekt U-24 aus Potsdam-Babelsberg. Die ag_antifa ist eine seit Jahren bestehende Vereinigung von Studierenden der Universität Potsdam, welche sich - wie der Name schon verraten sollte - vornehmlich gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus engagiert. Sie hat ihren Sitz im studentischen Kulturzentrum.

Zum Wohn- und Kulturprojekt U-24: Nach der Räumung von zwei besetzten Häusern in der Gutenbergstraße im Jahre 1994 bot die Stadt den damaligen BesetzerInnen ein Ausweichprojekt in Babelsberg an, um die Besetzerszene auszutrocknen, zu spalten und für einen ruhigen Stadtkern zu sorgen. Der Verein für barocke
Denkmalsanierung (VBD) und die Wohnungsverwaltung Potsdam (WVP) übernahmen für eine dreijährige Nutzung die Garantie, und haben es so geschafft die Hausbesetzerszene zu beruhigen. Bei der Übergabe des Hauses wurde die Uhlandstraße 24 (daher rührt der Name) als das Vorzeigeprojekt für die „Befriedigung des Hausbesetzerproblems” gefeiert und in Anwesenheit von Landratspräsident Knoblich, Herrn Dübner (VBD) und der Presse an die neuen BewohnerInnen übergeben. 1997 kam es dann zu einer Rückübertragung an die Erbengemeinschaft, wie es bereits von vornherein von der VBD geplant. Während dieser drei Jahre zog sich die Stadt- und die Wohnungsverwaltung Potsdam aus den Verhandlungen für eine langfristigen Erhaltung des Wohn - und Kulturprojekts U-24 zurück. Seit der Rücküberführung versucht der Verein FU24 e.V. das Haus dem spekulativen Wohnungsmarkt zu entziehen. In den 13 Jahren entwickelte sich aus dem damaligen „Pilotprojekt” der Stadt ein vielseitiger Ort zum Leben. Das U-24 ist jedoch nicht nur Wohnraum, sondern auch ein linker Freiraum, der versucht gegen die Politik der Stadt, welche auf die konsequent kommerzielle Abschöpfung des zu entstehenden „Freilichtmuseums Potsdam” abzielt, als auf die Bedürfnisse der BewohnerInnen einzugehen.
Diese Veranstaltungswoche wird gefördert durch Mittel der Studierendenschaft der Universität Potsdam.
